Dienstag, 27. Oktober 2009
Umzug
Samstag, 24. Oktober 2009
Cable Crash!
Wohl dem, der am Freitagvormittag von dieser Bewegung profitieren konnte. Ich selbst war gegen 7:30 short im Britischen Pfund, nachdem das Vortageshoch nach unten durchbrochen wurde. kurze Zeit später wurde ich dann aber mit sage und schreibe 6 Pips im Gewinn ausgestoppt. Okay, so ist das halt manchmal: Haken dran und weitermachen.
Ich denke das britische Pfund wird in nächster Zeit noch weitere, gute Bewegungen für uns Trader bereithalten. Oder werden sich die Briten nach diesem Schock jetzt doch für den Euro entscheiden?
Ich glaube kaum: ein schwaches Pfund hat auch Vorteile, es könnte die Exporte von der Insel weiter beleben. Und wir Trader können uns weiterhin über so ein volatiles Instrument zum Handeln freuen.

Freitag, 23. Oktober 2009
Breakout Strategien: Teil 2
Im ersten Teil habe ich eine Strategie beschrieben, die ich gern anwende, wenn der Markt im betrachteten Time Frame bereits einen Trend herausgebildet hat. Dieser Ansatz ermöglicht es, eine kurze Konsolidierung (Inside Bar) zu nutzen, um sich bei einem Ausbruch in Trendrichtung zu positionieren. Wie ein Leser richtig bemerkt hat, ist ein Inside Bar nur eine von vielen möglichen Konsolidierungsformationen. Tatsächlich kann ein einzelner Inside Bar – auf einer kleineren Zeitebene betrachtet - ein Dreieck, Flagge, Wimpel oder auch eine 1-2-3 Formation nach Michael Voigt sein.
In diesem Post soll es um Range Breakouts gehen, wobei ich wieder ausdrücklich vom selben Timeframe - 60 Minuten - ausgehe. Die Idee dahinter ist, dass man sich früh in einem möglichen Trend positioniert, wenn der Markt nach einer längeren, richtungslosen Seitwärtsbewegung ausbricht. Meine Definition einer Range ist:
- Der Markt bildet über mehrere Bars hinweg keine klaren Hochs oder Tiefs gegenüber den vorhergehenden Bars. Dies ist beispielsweise an der „Häufung“ von Inside Bars und Outside Bars zu erkennen.
- Idealerweise wird die Range „oben“ oder „unten“ begrenzt durch:
- Eine Pivotlinie, S1, S2, bzw. R1 oder R2
- Vortagestief oder Vortageshoch
- Tageshoch oder Tagestief
- Eröffnungspreis
Es gelten exakt dieselben Regeln für den Entry und die Stopp-Setzung, wie für die in Teil 1 beschriebene Strategie. Der aufmerksame Leser wird mittlerweile verstanden haben warum.Auch das Trademanagement kann genauso gehandhabt werden wie in Teil 1.
Anzumerken ist noch, dass der Versuch einen derartigen Ausbruch zu traden „teuer“ sein kann, wenn die Range recht groß ist. Denn der Stop auf der anderen Seite der Range, muss natürlich vom Konto verkraftet werden können.
Im Beispiel unten ist so eine Konstellation gegeben. Der Kanadische Dollar setzt im frühen Handel auf der blauen Pivot-Linie auf. Subtilerweise ist die Range ist nach oben durch den Eröffnungspreis begrenzt (dünne braune Linie) und nicht durch die darunterliegende Linie. Die vermeintlichen Ausbrüche über die darunterliegende Linie, haben möglicherweise dazu geführt, dass weitere Shortpositionen aufgebaut wurden. Der anschließende, „richtige“ Breakout über den Eröffnungspreis führte dazu, dass diese gecovert werden mussten und so die Aufwärtsbewegung mit angetrieben haben.

Sonntag, 18. Oktober 2009
Das Dilemma
Viele Trader betreiben ihr Trading neben dem eigentlichen Broterwerb - und stehen vor einem Dilemma: Das Trading wirft nicht genug ab, um es als Fulltime-Job auszuüben - damit man aber besser und profitabler wird, muss man mehr Zeit in den Märkten verbringen, um zu Lernen und zu Handeln. Dies gilt zumindest für das klassische Daytrading und viele andere Handelsstile. Die Zeit am Morgen, vor dem Gang ins Büro, oder die Zeit nach Feierabend ist meist knapp bemessen und auch mit anderen Verpflichtungen gefüllt. Nachts ist der Handel mit Währungen zwar möglich, aber würde einem eine wichtige Ruhephase rauben, was auf die Dauer nicht gut gehen würde. Am Wochenende haben die Märkte geschlossen und ein aktiver Handel ist nicht möglich.
Abhilfe kann hier die Nutzung historischer Daten schaffen. Einige Handelsplattformen, wie beispielsweise TradeNavigator ermöglichen einen "Market Replay", d.h. man kann einen beliebigen Handelstag in einem beliebigen Markt nachvollziehen und auch handeln. Dabei lässt sich die Geschwindigkeit des Replays regulieren: Beispielsweise kann eine Globex-Session im EuroFX in zwei oder drei Stunden "durchgespielt" werden. Trader, die sehr kurzfristige Strategien handeln (kleine Timeframes bzw. kleine Tickcharts) können somit auch ihre Reaktionsgeschwindigkeit und Konzentration trainieren. Beim Replay können alle Features der Handelsplattform - z.B. Stopps, Targets und Exit-Strategien genutzt werden. Auch die üblichen Funktionen zur Auswertung des Trading stehen zur Verfügung.



